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Mit Google Trends der Konkurrenz immer eine Nase voraus sein (Gastbeitrag)

Egal ob man neue Produkte für seinen Onlineshop finden möchte oder nach Ideen für Blogposts sucht – das Potential von Google Trends ist riesig. In diesem Überblick möchten wir zeigen, wie Ihr Unternehmen von Google Trends profitieren kann.

Was ist Google Trends?

Falls Sie Google Trends noch nicht kennen oder noch nicht benutzt haben, hier eine kleine Übersicht: Google Trends ist ein Tool, dass Ihnen erlaubt, die Beliebtheit und Suchvolumen von Suchbegriffen zu vergleichen. Gleichzeitig zeigt das Tool – wie der Name schon sagt – Trends für diese Suchbegriffe auf. Damit kann das Tool Ihr Verständnis dafür fördern, welche Suchbegriffe momentan populär sind und welche sich gerade dazu entwickeln.

Wie man Google Trends verwendet

Das Schöne an Google Trends ist zunächst, dass das Tool komplett kostenlos ist. Wer auf die Startseite von Trends navigiert, bekommt direkt eine Übersicht über aktuelle Themen aus den letzten Tagen bzw. Wochen angezeigt. Von dort aus kann man sich entweder durchklicken, oder in der Suchleiste sein eigenen Themen erkunden.

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Google Trends am 18.01.2017

Google Trends: Einsatzmöglichkeiten

Das Potential hinter Google Trends ist endlos. Wir möchten hier einige Beispiele geben, wie Ihr Unternehmen davon profitieren kann.

1. Die eigene Zielgruppe verstehen

Dadurch, dass Google die größte Suchmaschine der Welt ist, verfügt man dort über eine riesige Menge an Daten – Daten, die extrem präzise zeigen, was der durchschnittliche Deutsche momentan denkt und was ihn interessiert. Damit lässt sich zum Beispiel auch herausfinden, wie die öffentliche Meinung gegenüber Ihrer Branche ist.
Wenn man also das Beispiel Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing heranzieht, würde man zunächst die beiden Begriffe und gegebenenfalls Synonyme in das Suchfeld eintragen:

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Anschließend bekommt man einige Boxen angezeigt, die den Suchverlauf über die Zeit anzeigen und die Begriffe miteinander vergleichen. Grundsätzlich wird der Vergleich weltweit angestellt, daher sollte man immer darauf achten, dass man „Deutschland“ als Region ausgewählt hat, speziell, wenn man Englische Begriffe (wie in unserem Fall „Content Marketing“) verwendet.

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Aus dieser Grafik lässt sich zum Beispiel sehr gut ableiten, dass „Suchmaschinenoptimierung“ immer weniger gesucht wird (das kann aber auch daran liegen, dass mehr Leute nach „SEO“ suchen, ein Begriff, der erst in den letzten Jahren im Mainstream angekommen ist), wohingegen „Content Marketing“ einen klare Tendenz nach oben zeigt. Entsprechend sollte man seine Anstrengungen auf Content Marketing fokussieren, wenn man sich zwischen den beiden Begriffen entscheiden müsste.

2. Google Trends verwenden, um neue Produkte für einen Onlineshop zu finden

Wer einen Onlineshop (funktioniert aber auch für einen physischen Shop) betreibt, kann Google Trends verwenden um neue Produkte für seine Kunden zu finden.
Möchte man als einen neuen Shop aufsetzen, der Kopfhörer verkauft, kann man also ein paar Variationen des Begriffs in Google Trends eingeben. Hier ein Beispiel für den Begriff „Bluetooth Kopfhörer“:

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Nicht schlecht, das Suchvolumen hat in den letzten 2 Jahren enorm zugenommen. Grundsätzlich sieht das aber nach keinem schlechten Produkt aus, um in den nächsten Jahren zu investieren.
Auch saisonale Trends lassen sich mit Google Trends gut beobachten. Nehmen wir ein sehr offensichtliches Beispiel: Christbaumständer.

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Wie nicht anders zu erwarten, zeigen sich große Spitzen im Dezember. Viel interessanter ist aber, dass die Suche nach Christbaumständern bereits Mitte Oktober anfängt Fahrt aufzunehmen, man sollte also seine Marketingaktionen bereits dann beginnen.
In diesem Zusammenhang sind auch die Reiter „Verwandte Themen“ und „Verwandte Suchanfragen“ sehr interessant:

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Hier lassen sich zum Beispiel auch neu Produktideen ableiten, zum Beispiel den drehenden Christbaumständer oder Spieluhren.

3. Content Ideen für den eigenen Blog

Es ist kein Geheimnis, dass guter, relevanter Content einer der Schlüssel für erfolgreiches SEO und digitales Marketing ist. Wichtig sind – neben guten Ideen für Content – auch die Relevanz und das Timing. Wer in Google Trends mit Keywörtern aus der eigenen Nische experimentiert wird schnell ein Gefühl dafür bekommen, über was die eigene Zielgruppe redet, für was sie sich interessiert und welcher Content ankommt.
Dazu bietet sich neben Google Trends auch die News-Suche von Google an:

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Mit diesen Suchergebnissen lassen sich oftmals gute Ideen für eigene Blogposts generieren, und man bekommt ein Gefühl dafür, was bei der Zielgruppe ankommt.

Fazit

Google Trends ist ein ausgezeichnetes Tool mit endlosen Möglichkeiten um neue Ideen zu generieren, das eigene Bauchgefühl mit Daten zu bestätigen oder neue Trends zu entdecken. Der Kreativität sind bei der Suche natürlich keine Grenzen gesetzt – unsere drei Strategien dienen Ihnen hoffentlich als Inspiration!

Google Voice Search und die Auswirkungen auf SEO

Die Anzahl derer, welche die sog. „Voice Search Funktion“ nutzen, steigt kontinuierlich. Schätzungen und Umfragen zufolge nutzen knapp 60% aller Jugendlichen diese Vorgehensweise bei der Google-Suche sehr regelmäßig. Aber auch bei den Erwachsenen nutzen gut 45% mindestens einmal am Tag die Voice Search Funktion, Tendenz stark steigend. Aber auch insgesamt steigt die Nutzung von mobilem Surfen weiter an. Laut Statistischem Bundesamt gehen mittlerweile gut 81% per Smartphone online – ein neuer Spitzenwert. Die Frage ist nun, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf den Arbeitsbereich von SEOs haben. Die geänderten Nutzergewohnheiten durch die Sprachsuche-Funktion machen ebenso neue Ansätze bei der SEO-Optimierung notwendig, um auch bei der Google-Suche mittels Voice Search in der Ergebnisliste berücksichtigt zu werden.

voice-search-logo

Die steigende Nutzung der Voice Search Funktion macht einige SEO-Anpassungen erforderlich.

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Magento Shop auf WooCommerce Shop migrieren

Datenmigration Magento zu WooCommerce

Immer öfter schwenken die kleineren bis mittleren Shops von Magento auf WooCommerce. Kein Wunder, denn Magento ist oftmals viel zu Systemlastig, Wartungsintensiv und damit auch mit hohen Kosten verbunden (in Abhängigkeit der Größe des Shops).

Folgende Dinge können migriert werden:

  1. Benutzer inkl. Passwörter
  2. Kunden inkl. Passwörter
  3. Produkt-Kategorien
  4. Produkte inkl. Produktattribute und Bildern
  5. Produkt-Reviews
  6. Bestellung inkl. Bestellstatus
  7. Berichte innerhalb von WooCommerce werden erstellt
  8. Redirect Erstellung (alte URLs auf neue URLs)

In vielen Fällen kann also der komplette Datenbestand auf WooCommerce migriert werden, was die Umstellung deutlich erleichtert.

Sollten Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Penguin 4.0 von Google nun offiziell bestätigt und implementiert

Schon seit Januar dieses Jahres hielten sich hartnäckige Gerüchte, dass Googles Pinguin ein neues, großes Update erhalten wird. Wie so oft dementierte Google fleißig. Seit dem 23.09.2016 ist es allerdings offiziell bestätigt, das Penguin Update 4.0 ist released worden. Auch dieses Mal bringt es wieder gehörig Wirbel in die SEO-Branche und beeinflusst das Ranking bei Google nachhaltig. Schon 2012 wurde das erste sog. „Penguin-Update“ initialisiert und wird mit der aktuellen Version 4.0 auf eine neue Stufe gehoben. Dazu ein kurzer Überblick zur Geschichte des Pinguins und zu den wesentlichen Neuerungen.

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Der Herbst 2016 steckt voller Überraschungen. Erst die sog. “Horror-Clowns”, dann kam Halloween und nun lehrt auch noch Googles Pinguin einigen Menschen das Fürchten.

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SEO für internationale Webseiten

Wenn der Online-Shop erfolgreich oder ein Unternehmen auf dem inländischen Markt sehr gut positioniert ist, dann kommt zwangsläufig der Punkt, an dem neue Märkte erschlossen werden müssen und auf fremdländische Märkte expandieren werden soll. Nicht selten werden ohnehin schon Geschäfte mit ausländischen Kunden getätigt. Daher bietet es sich mittelfristig mehr als an, auch mit einer Unternehmenswebseite oder einem Online-Shop direkt im jeweiligen Zielland vertreten zu sein und die bisherigen Geschäftsprozesse weiter auszubauen. Doch Vorsicht, gerade hier lauern große Stolperfallen. Was bei der Internationalisierung der eigenen Webseite bzw. des eigenen Online-Shops unbedingt beachtet werden sollte, dazu einige hilfreiche Tipps.

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Für internationale Webseiten sind besondere SEO-Anpassungen notwendig

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Eine qualifizierte SEO-Agentur finden – ein Leitfaden

Wenn die eigene Webseite oder der Online-Shop nicht genügend Besucher aufweist, stellt sich die Frage, wie es um die Sichtbarkeit der eigenen Internetpräsen bei Google steht. Ein noch so guter Webshop hat keinen Erfolg, wenn er von den Usern nicht gefunden wird. Hier kann recht einfach Abhilfe geschaffen werden. Es ist lohnenswert, die eigene Webpräsenz von einem SEO-Experten prüfen zu lassen, wie es um die Sichtbarkeit im Netz bestellt ist. Oftmals besteht hohes Potential, die Webseite oder den Online-Shop bei Google deutlich nach vorn zu bringen. Allerdings ist es weniger einfach, einen qualifizierten Experten hierfür zu finden. Das Angebot an SEO-Agenturen ist zwar groß, die Zahl von Schwarzen Schafen jedoch auch. Nicht jede SEO-Agentur bringt den gewünschten Erfolg. Welche Schritte bei der Auswahl einer qualifizierten und seriösen SEO-Agentur beachtet werden sollten, dazu ein Leitfaden.

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Das Angebot an SEO-Agenturen ist hoch. Leider sind auch viele Schwarze Schafe dabei.

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SEO-Tipps für Online-Shops 2016 (Teil 2/2)

Im zweiten Teil der SEO-Tipps für Online-Shops stehen inhaltliche Aspekte hinsichtlich der Optimierung von Shopseiten im Zentrum. War in Teil 1 der Fokus auf die technische SEO-Optimierung gelegt, wird hier vornehmlich auf wesentliche Aspekte einer optimierten Präsentation von Inhalten und Produkten gelegt.

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Ohne die richtigen SEO-Maßnahmen gehen Online-Shops unnötig Kunden und Leads verloren

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SEO-Tipps für Online-Shops 2016 (Teil 1/2)

Nicht nur für Webseiten sind SEO-Maßnahmen essentiell. Bei Online-Shops spielen verschiedene SEO-Anpassungen noch eine viel größere Rolle. Denn hier ist eine hohe Sichtbarkeit im Dschungel tausender Anbieter noch weit wichtiger. Ist die Sichtbarkeit des eigenen Online-Shops bei der Google-Suche nur gering, dann gehen potentielle Kunden und entsprechende Leads verloren. Wie man seinen Online-Shop bestmöglich für Google optimiert und was auf jeden Fall beachtet werden sollte, das wird im folgenden Abschnitt erklärt. Im ersten Teil liegt der Fokus auf der technischen Optimierung einer Shopseite. Inhaltliche Aspekte werden im zweiten Teil angesprochen.

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Die Konkurrenz im Netz ist groß für Online-Shops. Mit den richtigen SEO-Anpassungen steigt die Sichtbarkeit enorm.

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SEO Mythen 2016: Top 10 (Teil 2/2)

Hier geht es weiter mit den Top 10 SEO Mythen, die sich auch im Jahr 2016 noch hartnäckig halten. Schon in Teil Eins wurden einige SEO Mythen ins Reich der Fabeln verwiesen. Schauen wir einmal, wie sich die nächsten fünf Mythen halten.

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Wer SEO falsch oder gar nicht nutzt, wird von Google weniger berücksichtigt oder sogar abgestraft.

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