Digitalisierungsberatung

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Digitalisierungsberatung und welchen Mehrwert bietet Sie für den Kunden?

Steigende Ansprüche an die Unternehmen und neue gesellschaftliche Interessen setzen neue Maßstäbe voraus. Dadurch nimmt auch die Herausforderung einer professionellen Unternehmensberatung zu. Diese Entwicklung wird durch ein Phänomen namens „Digitale Transformation“ ausgelöst. Auch die Kompetenzen haben sich erweitert.

Diese Befähigungen bewegen sich zunehmend auf digitaler Ebene. Der Fokus wird hierbei auf digitale Technologien, Business, Vertriebswege, den Kundenservice, die Führungsebene und der Unternehmensstrategie gelegt. In diesen Bereichen ist daher eine tief greifende Anpassung vonnöten. Die Nutzung und ein großes Verständnis von computerbasierten Technologien stehen dabei an oberster Stelle.
Noch dazu geschehen diese Veränderungen mit einer sehr hohen Geschwindigkeit.

So entstehen für die Kunden aber auch neue Möglichkeiten. So werden innovative Geschäftsmodelle geschaffen und auch die Generierung von Neukunden kann durch das Internet erheblich einfacher und effektiver gestaltet werden. Die Folge ist die Schaffung von komplett neuen Werbestrategien. Abläufe nehmen immer weniger Zeit in Anspruch, da sie zunehmend automatisiert werden.

Große Unterschiede zu klassischen Methoden machen sich vor allem in der Planung und der Präsentation der Beratungsinhalte bemerkbar. Dies schließt des Weiteren die Digitalisierung der Produkte und des Service mit ein. So greift man nicht nur auf Powerpoint zurück, sondern auch auf neue Konzepte, die stetig weiterentwickelt werden.

2. Welche Vorteile bietet diese Form der Unternehmensberatung?

Heutzutage kommt man um digitale Prozesse nicht mehr drumrum. Es steht in der Verantwortung eines modernen Unternehmens, betriebsinterne Prozesse zu vereinfachen und Komplexität zu vermeiden. Aber auch das Zusammenspiel von digitaler Evolution und den Wünschen der Kunden sollte man verstehen und managen können. An dieser Stelle knüpft eine professionelle Digitalisierungsberatung an.

Diese vermittelt unverzichtbare digitale Kompetenzen und eine ganzheitliche Sicht auf die zukünftige Entwicklung. Auch die Stärken als auch Schwächen eines Unternehmens spielen in diesem Prozess eine nicht zu unterschätzende Rolle, welche durch die Beratung komplett analysiert werden.

Der Erfolg kann damit kontinuierlich in die richtige Richtung gelenkt werden. Denn ohne ein passendes digitales Management und eine ausreichende Methodenkompetenz scheitern viele Firmen. Auch wenn eine Unternehmensberatung mit digitalem Schwerpunkt nicht alle Gedankengänge der Kunden offen darlegen kann, so versucht sie zumindest das Verständnis und die Identifizierung mit Diesen nachhaltig fördern.
Mit den Kunden authentische Gespräche auf Augenhöhe zu führen ist von enormer Wichtigkeit. Nur so kann das Unternehmen und die digitale Transformation vorangebracht werden.

Der Automatisierung wird in diesem Business ein sehr hoher Wert beigemessen. Egal ob Produkte oder Dienstleistungen; eine Bereitstellung auf Knopfdruck sollte schon längst eine Selbstverständlichkeit sein. Somit werden auch nervige Wartezeiten minimiert und die Bindung an den Kunden erhöht. Gerade in Online-Shops bringt dies eine Menge Vorteile mit sich.

3. Welche Themenschwerpunkte werden bei der Beratung gesetzt?

3.1 Geschäftsmodelle im digitalen Bereich

Was genau macht ein Geschäftsmodell aus? Um ein Geschäftsmodell zu charakterisieren, greift man häufig auf verschiedene Parameter zurück. So wird hinterfragt, welcher Wert den Kunden geboten wird, welche Produkte oder Dienstleistungen das Unternehmen anbietet und wie genau mehr Umsatz generiert werden kann. Andererseits beschreibt ein Business auch die Grundzüge eines Unternehmens.

Um einen konstanten Geldwert zu schaffen, können mithilfe der Digitalisierung völlig neue Möglichkeiten genutzt werden. Ohne das Internet hätten viele Anbieter (wie z. B. Amazon) keine Chance auf dem Markt. Die Geschäftsgrundlage würde schlichtweg fehlen. Doch wie genau entstehen die Ansätze dafür?

Als wichtigsten Schritt stehen dabei die Analyse und das Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden. Somit kann man also für ein bestimmtes Problem eine Lösung anbieten und mit dem gebotenen Mehrwert Profite erwirtschaften. Die Umgestaltung bestehender Modelle und die digitale Innovation sind dabei nicht zu unterschätzende Punkte.

Für die Umsetzung können digitale Werkzeuge mit zum Tragen kommen. Daraus hervorgegangen sind unter anderem der E-Commerce, Vergleichsportale, Online-Auktionen, der Handel mit persönlichen Daten, pay per use und add ons. Der E-Commerce ist hierbei die Online-Version des klassischen Einzelhandels beziehungsweise Kaufhauses. Als Vorreiter haben sich Amazon, Otto, Ebay oder auch Zalando auf dem digitalen Marktplatz des Internets etabliert. Eine weitere Entwicklung als auch Differenzierung ist hier unaufhaltsam.

Vergleichsportale zielen dagegen darauf ab, Angebot und Nachfrage beziehungsweise Unternehmen und Kunde zusammenzubringen. Ihre Stärke liegt dabei in einer enormen Reichweite. Bekannte Beispiele sind Immobilienscout24 und Check24.

Durch diese völlig neuen Geschäftskonzepte sind zahlreiche Sieger, aber auch Verlierer hervorgegangen. Daher erfordert der große Schritt in eine digitale Zukunft eine visionäre Denkweise als auch viel Mut.

3.2 digitale Marketingstrategien

Durch die gestiegenen Ansprüche der Kunden sind auch Anpassungen im Marketing notwendig. Der globale als auch informationstechnologische Fortschritt hat demnach eine hohe Priorität. Eine positive Jahresbilanz ist demnach zum Großteil von der Digitalisierung abhängig.

Social Media spielt selbstverständlich auch eine herausragende Rolle, ist jedoch nicht alleiniger Erfolgsfaktor. Denn auch die Ergänzung von neuartigen Geräten und Instrumenten liefert einen immensen Mehrwert. Neue Chancen erschließen sich in erster Linie durch die Sammlung von besseren Kundeninformationen und der Gewinnung neuer Zielgruppen.

3.3 neue und innovative Prozesse

Unternehmensprozesse müssen neu strukturiert werden. Dazu gehört die Einführung von E-Business-Software und dem Online-Handel. Aber auch Bestellvorgänge, Kommunikation mit Lieferanten und die Lagerung haben ständige Verbesserungen nötig.

3.4 IT-Sicherheit

Um die digitale Transformation voranzutreiben, ist eine hohe Sicherheit zwingend notwendig. Informationsverarbeitende Systeme sollen dabei das Unternehmen vor wirtschaftlichen Schäden und dem Verlust an Vertraulichkeit bewahren. Dies erfolgt im Rahmen des IT-Sicherheitsmanagements und des IT-Grundschutzes.

Die dafür erforderlichen Maßnahmen erschließen auch die Schulung von Mitarbeitern.Neuartige Geschäftsmodelle versprechen nicht nur Chancen, sondern sind zusätzlich mit einem entsprechenden Sicherheitsrisiko behaftet. Da Unternehmer diese Gefahren meist nicht erkennen, wird sich meist nur unzureichend dagegen gewappnet. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Firmen Abläufe analog als auch digital steuern. Daraus resultieren zusätzliche Lücken in der Security-Strategie, da digitale Sicherheitsvorkehrungen nicht auf analoge Systeme angewandt werden kann.

Allein die veränderten Prozesse können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Cyberangriffe von außen erfolgen. Dies kann unter Umständen zu Ausfällen in der Datenverarbeitung oder der Kommunikation führen. Letzteres kann den Kundenkontakt erheblich beeinflussen. Oftmals sind E-Mails ohne ausreichende Verschlüsselung ausgestattet.

Daher müssen Unternehmen umdenken und die neu entstandenen Risiken durch Überarbeitung der Sicherheitsmaßnahmen meistern. Nur dadurch können Führungskräfte die Digitalisierung zu ihrem Vorteil nutzen.

4. Digitale Transformation – eine Evolution der Gesellschaft durch digitale Medien?

4.1 Allgemeines

Digitale Technologien sind mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Daher sind Veränderungen der Gesellschaft, allem voran bei Unternehmen, unaufhaltbar. Dieser als „Digitale Transformation“ oder auch „Digitaler Wandel“ bezeichnete Umbruch hat in vielen Bereichen wie Social Media, Leistungsangebot, Kundenkontakt und Gerätetechnik deutliche Spuren hinterlassen.

Im Großen und Ganzen lässt sich die digitale Transformation als Schnittpunkt von realer und digitaler Welt erklären.
Vor allem im heutigen Berufsleben macht sich der Digitalisierungsprozess bemerkbar. Im Zuge dessen sind neuartige Erfindungen wie Laptop, Smartphone, Videoaufzeichnungen, Big-Data-Technologien, virtuelle Realitäten und Sensoren entstanden.

Augmented Reality ist besonders interessant, da hier nicht wie bei der virtuellen Realität (Virtual Reality) nur die Simulation der Realität konzipiert wird, sondern der Benutzer in den Genuss einer elektronisch erweiterten Realität kommt.

Diese Entwicklungen tragen erheblich zu einer schnellen und globalen Kommunikation bei. Denn eine gute und stabile Vernetzung ist heutzutage das A und O.

Demzufolge sind auch Disruptionen (sehr plötzliche Veränderungen) nicht auszuschließen.

4.2 Ursachen

Ökonomische als auch entwicklungstechnische Faktoren haben die Verwendung von digitaler Technik unverzichtbar gemacht. Aus diesen Gründen werden die Rechenleistung und die Produkte immer mehr den gegenwärtigen Anforderungen angepasst.

Herkömmliche Briefsendungen, E-Mails und handschriftliche Notizen haben teils erhebliche Effektivitätsverluste zur Folge. Daher greift man lieber auf CMR-Systeme und Business-Intelligence-Lösungen zurück.
Die in immer größerem Tempo wachsenden digitalen Technologien sind eines der Hauptauslöser.

4.3 neue Möglichkeiten für potenzielle Arbeitsplätze

Der Großteil der deutschen Konzerne geht von einer positiven Entwicklung hinsichtlich der Schaffung neuer Jobangebote aus. Es wird von den Angestellten jedoch ein ernsthaftes Interesse und Mitbeteiligung an der digitalen Entwicklung vorausgesetzt.

Dabei entsteht jedoch ein entscheidender Nachteil. Durch die digitale Transformation werden die Voraussetzungen der Stellenangebote drastisch angezogen. Dadurch sind die Qualifikationen der Mitarbeiter plötzlich nicht mehr ausreichend.

Weiterbildungen und effektive Vorbereitungsmaßnahmen sind unvermeidliche Folgereaktionen auf den Wandel.

5. Welche Unternehmen haben sich auf Digitalisierungsberatung spezialisiert?

5.1 ICS Group

Das Unternehmen aus Neu-Anspach ist unter anderem im Process Consulting tätig und bietet daher auch Digitalisierungsberatung an. Beratungsschwerpunkte sind Managed Services, IT Betriebsführung, Softwareplattformen, Omnichannel Strategien und Automatisierung von Supply Chains.

5.2 Allfoye

Allfoye ist ein westfälisches Beratungsunternehmen und hat sich auf die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden fokussiert. Bekannte Kunden sind Karstadt, hardusch, ANWR Group, Huf, REWE und THIMM. Die Bearbeitung der Projekte erfolgt in einem 4-schrittigen Prozess. Neben der Digitalisierung beraten sie zu folgenden Themenkomplexen: Transformationsmanagement, Organisation, Kulturanalyse, Future Plattform und Strategien.

5.3 Liquam

Die Digitalisierungsabteilung Liquam besitzt 2 Standorte in Deutschland. Diese sind Hamburg und Elmshorn. Ihre auf Flexibilität zugeschnittenen Projekte sind unter anderem die Analyse digitaler Potenziale, die Digitalisierungs-Landkarte, das Digitalisierungsprogramm, das digitale Neugeschäft und digital Lab.