Online-Marketing Glossar

Wir haben hier die wichtigsten Grundbegriffe im Online-Marketing für interessierte User zusammengefasst. Die Erklärungen sind dabei bewusst kurz und knapp gehalten. Der Überblick soll vor allem jenen dienen, die sich bisher kaum oder überhaupt nicht mit dem Sprachgebrauch im Online-Marketing befasst haben.

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Die Welt des Online-Marketing ist bunt und voller Begriffe, die nicht unbedingt selbsterklärend sind. Im Online-Marketing Glossar sind alle wesentlichen Begriffe kurz und knapp erklärt.

Audit
Einen Audit kann man als großangelegte Überprüfung der eigenen Webseite bezeichnen. Dies umfasst zum einen die quantitative Bestandsaufnahme der eigenen Webseite. Zum anderen werden die Inhalte auf ihre Qualität hin überprüft. Ein Audit sollte einmal jährlich durchgeführt werden, um Inhalte zu aktualisieren, zu erneuern oder aber auch zu entfernen. Darüber hinaus lässt sich durch Monitoring der Erfolg oder Misserfolg einzelner Seiten und Inhalte überprüfen (Controlling).

Affiliate-Marketing
Dies ist die Bezeichnung für ein umfangreiches Partnernetzwerk. Am ehesten bekannt ist unter Affiliate-Marketing die Bewerbung des eigenen Unternehmens oder eigener Produkte mittels Bannerwerbung auf Fremdseiten. Ein Affiliate-Partner kümmert sich hierbei um die Platzierung und Abrechnung entsprechender Inhalte. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Provisionsbasis. Die Abrechnungsmodelle sind sehr unterschiedlich. Am bekanntesten ist das Pay per Click Modell von Google AdWords. Bei der Google Suche werden bezahlte Anzeigen neben den organischen Ergebnissen angezeigt. Klickt ein Nutzer hierauf, wird eine Provision an Google fällig. Diese Methode eignet sich besonders für kurzfristige Erzeugung von Traffic und somit möglichen Verkäufen. Nachteil hierbei ist, dass es im Laufe der Zeit recht teuer wird. Andere Modelle sind zum Beispiel Pay per Lead, Pay per Sale oder Pay per SignUp.

B2B-Marketing
Natürlich gibt es geschäftliche Beziehungen nicht nur zwischen Unternehmen und Kunden (B2C-Marketing), sondern auch zwischen verschiedenen Unternehmen selbst (Business to Business Marketing). Genauso wie beim Geschäft mit Privatkunden gilt es für Unternehmen hier, ihre Produkte und Dienstleistungen an andere Unternehmen zu verkaufen. Denn auch andere Unternehmen müssen von den Vorzügen der eigenen Produkte und Dienstleistungen erst einmal überzeugt werden. Darüber hinaus wird mit B2B-Marketing Vertrauen geschaffen, ein Vorsprung vor anderen Mitbewerbern gesichert und somit eine möglichst langfristige Zusammenarbeit generiert.

B2C-Marketing
Das Business to Consumer Marketing ist sicherlich die klassischste Beziehung auf dem Markt. Damit wird die Beziehung eines Unternehmens zum (End-)Verbraucher bezeichnet – also zum eigentlichen Kunden bzw. Konsumenten. Ähnlich wie im B2B-Bereich muss der Endverbraucher mittels Marketing-Maßnahmen erst einmal von den eigenen Produkten oder der jeweiligen Dienstleistung überzeugt werden. Ausgangspunkt ist hier das Wissen über die Wünsche und Bedürfnisse der Verbraucher. Meist wird dieses über aufwendige Marktstudien ermittelt. Danach gilt es, die Kaufentscheidung über entsprechende Marketing-Instrumente zu beeinflussen. Mit der stetigen Bedeutungszunahme des Internethandels (E-Commerce) und des dazugehören Kaufverhaltens der Konsumenten, hat sich der Fokus eindeutig hin zum Online-Marketing gewendet. Klassische Offline-Maßnahmen sind nur noch zum Teil von Bedeutung.

Big Data
Der Begriff der „riesigen“ Datenmengen (Massendaten) und deren Auswertung ist ein Buzzword der jüngeren Zeit. Hier geht es in erster Linie um die Beschreibung der Sammelwut von Nutzerdaten im Netz. Vor allem Geheimdienste, Google, Social Media Unternehmen und die Marketing-Branche stehen hier oftmals in der Kritik, zu wenig für den Datenschutz zu tun und zu viele Daten von User beim Surfen im Netz zu sammeln. In zweiter Reihe steht Big Data auch für einen tiefgreifenden Umbruch in der Online-Welt bezüglich immer komplexer werdender Technologien und immer stärkerer Vernetzung weltweit.

Buzzword
Buzzwords sind sog. Schlagwörter. Also kurze Phrasen oder Einzelwörter, die einen bestimmten Sachverhalt beschreiben sollen. Buzzword ist selbst ein Schlagwort, das sich großer Beliebtheit im Marketing-Jargon erfreut. Man bekommt allerdings den Eindruck, dass Buzzwords viel zu gern genutzt werden. Gängige Buzzwords der letzten Jahre sind beispielsweise: Storytelling, Viral, Touchpoint, Smart Data, Shitstorm, Native Advertising, Big Data und natürlich Buzzword selbst.

Call to Action
Der Call-to-Action-Begriff (CTA) hat einen hohen Stellenwert erreicht. Hier geht es vor allem darum, Nutzer zu animieren, „etwas zu tun“. Dies kann einerseits bedeuten, Artikel zu kommentieren, sich an Diskussionen zu beteiligen oder in einer Community aktiv mitzuarbeiten (user-generated content). Andererseits wird hiermit auch gemeint, dass Nutzer auf einen Link, ein Bild oder einen Button klicken sollen, um auf eine bestimmte Seite zu gelangen (Landing Page). Darüber hinaus ist damit meist eine Handlungsaufforderung verbunden wie „Kaufen Sie jetzt“, „mehr erfahren“ oder „Download von Informationen“.

Content
Man sollte eigentlich meinen, es nicht gesondert betonen zu müssen. Guter Content sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Leider ist dies ein Trugschluss. Noch immer werden schlechte Inhalte, ohne jeglichen Mehrwert für die User, auf genügend Seiten publiziert. Meist auch noch in schlecht formulierter Form. Noch schlimmer ist, wenn Inhalte einfach 1:1 kopiert und übernommen (duplicate content) werden. Das führt nicht nur zu einer Abstrafung durch die User, sondern auch durch Google bei der Platzierung in den Suchergebnissen.

Daher an dieser Stelle noch einmal der Appell:

  • guter Content hat einen Mehrwert
  • guter Content hält nützliche Informationen für Seitenbesucher bereit
  • guter Content ist sauber geschrieben und ordentlich recherchiert
  • und das Wichtigste: guter Content hat nun mal seinen Preis

Wer Dumping-Preise für gekaufte Texte ausgibt, brauch sich über deren Qualität nicht zu beschweren. Schlechte Texte und Inhalte verprellen User und potentielle (Neu-) Kunden. Denken Sie einmal darüber nach, wie viel Sie für Offline-Instrumente auszugeben (Flyer, Broschüren etc.). Stellen Sie nun einmal gegenüber, wie viel im Gegensatz dazu in Online-Maßnahmen investiert wird. Noch immer wird der Online-Bereich in vielen Unternehmen unterschätzt und Stiefmütterlich behandelt. Dabei wird hier der Grundstein für die weiteren Unternehmenserfolg gelegt. Nicht zuletzt spricht man deswegen im Content-Marketing auch von „Content is King!“

Content-Marketing
Das Content-Marketing ist mittlerweile ein eigenständiger Bereich im Online-Marketing geworden. Hierbei geht es vor allem darum, hochwertige Inhalte – also Content – für die User, Seitenbesucher und Kunden eines Unternehmens bereitzustellen.
Der Sinn und Zweck von Content-Marketing ist simpel. Sie stellen Ihren Kunden und Usern einen Mehrwert zur Verfügung und binden diese so an Ihr Unternehmen oder Ihre Marke. Darüber hinaus erreichen Sie mit guten Content (-Marketing) auch neue Kunden. Diese müssen Sie nicht einmal suchen. Denn mit gutem Content auf Ihrer Seite werden Sie von den Usern gefunden.

Content-Marketing ist ein Fachgebiet und Arbeitsschwerpunkt von Seo Consys. Daher haben wir diesem Thema eine eigene Kategorie gewidmet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Conversion
Die Conversion (also Umwandlung) von Besuchern (visitors) einer Seite in potentielle Neukunden ist natürlich das Hauptanliegen jedes Unternehmens. Dabei werden alle (Online-) Marketing-Instrumente zur Conversion genutzt. Üblicherweise sind dies Kotaktformulare, Anmeldung für einen Newsletter oder auch ein gesonderter Bereich für Mitglieder. Aber auch nützliche Zusatzinformationen, Whitepaper oder ein anderer Service bieten den Usern einen Mehrwert. Guter Content erhöht die Zugriffszahlen und steigert die Conversion maßgeblich.

Conversion-Rate
Die Konversationsrate (CVR oder auch CR) ist eine extrem wichtige Kennzahl und Messgröße im Online-Marketing. Dabei wird die Anzahl der Seitenbesucher in Verhältnis gesetzt mit der Anzahl der tatsächlichen Verkäufe, Bestellungen, Abo-Abschlüsse oder Downloads. Somit lässt sich angeben, wie viele Besucher letztendlich zu Kunden konvertiert sind. Wichtig ist dies für die Erfolgsmessung einzelner Online-Marketing-Maßnahmen oder auch ganzer Kampagnen.

Crossmedia
Wenn bei dem Start einer Kampagne mehrere Kanäle gleichzeitig bedient werden, dann spricht man von Crossmedia. Der Kommunikationsprozess findet hierbei gleichzeitig und über verschiedene Medienkanäle statt. Das kann sowohl online als auch offline geschehen.

Klassisches Beispiel Crossmedia
Ein TV-Spot über ein neues Produkt wird ausgestrahlt. Gleichzeitig wird eine Webseite mit Hintergrundinfos zum Produkt geschalten (landing page). Ebenfalls gleichzeitig startet ein Gewinnspiel bei Facebook und offline im Point of Sale (POS) eine Verkaufsförderungsaktion.

Datenschutz
Die Themen Tageting, Retargeting und vor allem Cookies führen gerade in Deutschland zumeist zu argen Bedenken in Bezug auf Datenschutz. Verantwortungsvolle Unternehmen gehen allerdings seriös mit den gesammelten Daten um. Es ist also keine grundsätzliche Ablehnung dieser Praktiken angebracht. Jeder Website-Betreiber ist gesetzlich dazu verpflichtet, mitzuteilen, in welcher Form und Menge Daten von Usern beim Besuch seiner Webseite erhoben werden. Meist finden sich die entsprechenden Informationen in den AGB oder in einem eigenen Seitenbereich.

Digital Native
Denn Begriff hört man recht oft im Zusammenhang mit den Sozialen Medien. Digital Natives sind die Kids von heute, die mit der Welt des Internets großgeworden sind. Sie beherrschen nicht nur weitgehend die Technik wie Tablets, Smartphone, Laptop etc., sondern nutzen auch rege das Internet und Social Media.

Earned Media
Hiervon spricht man, wenn ein Unternehmen keinen Einfluss auf erstellte Inhalte zu eigenen Produkten und Dienstleistungen hat. Alle Inhalte und Kommentare – sowohl positive als auch negative – werden von Usern erstellt und verbreitet. Der Vorteil: user-generated content ist immer glaubwürdiger als der eigene Content, denn er wurde von echten – also glaubwürdigen – Usern erstellt. PR dieser Art ist für ein Unternehmen unbezahlbar. Der Nachteil: man hat als Unternehmen kaum bis keinen Einfluss auf die Inhalte. Das kann schlimmstenfalls auch in negativer PR oder sogar einem Shitstorm münden. Am ehesten lässt sich dieses Phänomen mit Mundpropaganda beschreiben.

E-Commerce
Unter dem Begriff E-Commerce wird der Einkauf, der Verkauf bzw. ganz allgemein der Handel von Waren, Produkten und Dienstleistungen im Internet verstanden. Alternative Begriffe sind Internethandel, Online-Handel oder elektronischer Handel. Der Handelsprozess kann dabei auf Handelsplätzen wie Ebay oder Amazon stattfinden oder aber auch direkt bei einem Online-Händler mittels Shopsystem. Im E-Commerce erfolgt der Transaktionsprozess ausschließlich über das Internet, meist auch gleichzeitig der Bezahlvorgang. Auch bieten die meisten größeren Online-Händler mittlerweile Apps zum Einkaufen auf deren Plattform an, sog. Shopping-Apps. Neben dem Smartphone kann der Online-Kaufprozess auch mittels Laptop, Tablet oder anderen Online-Endgeräten vollzogen werden.

Inbound-Marketing
Das Inbound-Marketing umfasst letztendlich alle Marketing-Maßnahmen, um User-Traffic auf den eigenen Kanälen zu generieren. Das Ziel ist schlichtweg, von Kunden und Interessenten im Netz gefunden zu werden. Daher auch „inbound“, was „ankommend“ bedeutet. Es ist das Zusammenspiel aller Teilbereiche im Online-Marketing. Von SEO, Content-Marketing, über Social Media und Online-PR. Weiterhin soll das Interesse bei den Usern am eigenen Unternehmen, Produkten und Marken gesteigert werden und eine Bindung entstehen. Damit sollen gleichzeitig auch potentielle Neukunden gewonnen werden. Dafür ist vor allem hochwertiger Content wichtig, welcher den Usern bereitgestellt wird. Großer Vorteil: Kunden finden Sie! Das heißt, es entfallen im Gegensatz zum Outbound-Marketing immer neue Investitionen in bezahlte, aktive Maßnahmen. Die Kunden kommen zu Ihnen!

Industrie 4.0
Ein sehr komplexer und sperriger Begriff. Als Alternativbegriff hierfür hat sich auch schon „Vierte industrielle Revolution“ herauskristallisiert. Grob gesagt geht es darum, das reale und virtuelle Welt immer mehr zusammenwachsen und letztendlich auch verschmelzen werden. Das beginnt schon im kleinen Maßstab mit dem „Internet der Dinge“. Das heißt, dass „intelligente Gegenstände“ den Menschen im Alltag unterstützen sollen. In groben Zügen kennt man das beispielsweise schon von sog. wearables. Diese überwachen Körperfunktionen oder zeichnen sportliche Betätigungen auf. Die Daten werden mittels Smartphone verarbeitet und können mit entsprechenden Apps oder auch am PC analysiert und ausgewertet werden. Das Smart-Home-Konzept ist ein ähnlicher Ansatz. Hier sind alle Anschlüsse im Haus mit einem Endgerät wie Tablet vernetzt. So lassen sich Licht, Heizung und Rollläden per App steuern. Es bedeutet also die Vernetzung von Alltagsgegenständen, wenn man so will.

Aber auch im großen, gesamtgesellschaftlichen Maßstab, wird es zur weitreichenden Vernetzung kommen. Weiterhin umschreibt der Begriff Industrie 4.0 nicht nur die komplette Vernetzung ganzer Unternehmen (Fabrik 4.0), sondern aller Lebensbereiche und Menschen untereinander. Letztendlich bedeutet das eine totale Vernetzung.

KPI –Key Performance Indikator
KPIs sind wichtige Leistungskennzahlen aus der Betriebswirtschaft. Damit wird gemessen, in welchem Grad bestimmte (Teil-) Ziele erreicht worden sind. Im Online-Marketing erfolgt die Analyse mit entsprechenden Tools. Typische KPI im Online-Marketing sind beispielsweise die Anzahl der Besucher auf einer Landing Page, die Anzahl von Downloads, Menge von Verkäufen oder die Öffnungsrate von Newslettern. KPI werden meist in einen zeitlichen Zusammenhang gebracht. Ein KPI wäre beispielsweise die Steigerung der Newsletter-Abonnenten innerhalb von 6 Monaten um 30%.

Marketer
Unter dem Begriff Marketer (alternativ Marketeer) werden Personen verstanden, die im Marketing tätig sind. Also letztendlich nichts anderes als die Zuständigkeit für die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen, klassisches Marketing eben. Das beinhaltet Werbung, Verkauf, Kampagnen und Strategieentwicklungen für Marken, Produkte und Dienstleistungen.

Online-Marketing
Das Online-Marketing hat (genau wie das klassische Marketing) das Ziel, Kunden zu gewinnen und zu binden. Weiterhin fällt darunter auch der Vertrieb von Produkten, Dienstleistungen und Serviceleistungen. Online-Marketing unterteilt sich in diverse Teilgebiete. Relevantester Teilbereich ist das Suchmaschinenmarketing (search engine marketing). Hierbei wird wiederum in Suchmaschinenoptimierung (search engine optimazation) und Suchmaschinenwerbung (search engine advertising) unterschieden. Detailliertere Beschreibungen dazu finden sich hier.

Outbound-Marketing
In Gegensatz zum Inbound-Marketing handelt es sich hier um direkt bezahltes Marketing wie beispielsweise Affiliate-Marketing. Hierbei wird aktiv nach neuen Kunden gesucht. Mittels Flyer, E-Mail, Werbebanner etc. werden Informationen zu Dienstleistungen und Produkten zum Kunden gebracht. Die Maßnahmen sind hierbei nicht nachhaltig und mit der Zeit recht teuer.

Owned Media
Im Gegensatz zu Earned Media hat ein Unternehmen hier vollen Zugriff auf sämtliche Kanäle. Darüber hinaus kann von Unternehmensseite gelenkt werden, welche Produkte und Dienstleistungen beworben werden sollen. Inhalte werden eigenständig produziert und verbreitet. Dies geschieht zumeist über die eigene Webseite, Social Media Kanäle oder auch eigene Blogs.

Paid Media
Paid Media umschreibt die Kosten dafür, wenn ein Unternehmen eigene Inhalte über fremde Kanäle verbreiten möchte. Ganz klassisch sind hier vor allem TV-Spots und Print-Anzeigen gemeint. Im Online-Marketing wird vor allem in Bannerwerbung oder AdWords-Kampagnen investiert.

Persona
Mittels Personas (auch Buyer Persona) werden im (Online-) Marketing eigene Zielgruppen klar definiert und entsprechende Werbemaßnahmen passgerecht zugeschnitten. Die Daten zur Erstellung von Persona stammen entweder aus dem eigenen Fundus, oder werden mit Hilfe von Agenturen bestimmt. Relevante Faktoren, die zur Erstellung und Definition einer Persona erforderlich sind, wären zum Beispiel: Einkommen, Alter, Geschlecht, Gewohnheiten, Job, Hobbys etc.

Retargeting
Hatten Sie auch schon einmal das Gefühl, von Werbung verfolgt zu werden? Dieser Eindruck täuscht nicht. Beim Re-Targeting wird Ihr Besuch auf einer bestimmten Webseite gespeichert. Dies geschieht über Cookies. Diese speichern Informationen über Ihren Rechner und über Ihre IP-Adresse, um Sie jederzeit als gleichen Benutzer wiedererkennen zu können.

Besuchen Sie nun andere Webseiten, wird die Werbung entsprechend angepasst. Sie erhalten jetzt Werbeeinblendungen von Seiten, die Sie früher schon einmal besucht haben.

Beispiel Retargeting
Haben Sie vor kurzen die Seite von einer großen Elektronikkette besucht und dort nach „Waschmaschinen“ gesucht. Dann werden Ihnen in der Folge beim Besuch anderer Webseiten nun häufig Angebote zu Waschmaschinen von eben diesem großen Elektronikunternehmen angezeigt. Dies setzt natürlich voraus, dass das jeweilige Unternehmen auch entsprechende Marketing-Instrumente, wie in diesem Beispiel die Bannerwerbung, auch selbst nutzt.

ROI / ROMI
Return on Investment“ beziehungsweise „Return on Marketing Investment“ hat in den letzten Jahren eine Debatte innerhalb des Marketings als wissenschaftliche Disziplin ausgelöst. Ausgaben von Marketing-Maßnahmen werden dem Gewinn daraus gegenübergestellt. Die entstehenden Kennzahlen sind (KPI) enorm wichtig für weitere Investitionsentscheidungen von Unternehmen.

Kernpunkt ist die Frage, in wie fern Marketing-Maßnahmen überhaupt bewertet werden sollen. Von Seiten der Kritiker werden diese meist nur als finanzielle Belastung des Unternehmens gesehen, ohne wirklich eine Rendite dabei zu erzielen. Kurz: Marketing-Ausgaben sind verbranntes Geld, ohne einen wirklichen Ertrag dabei zu erzielen. Die Befürworter hingegen meinen, dass Marketing-Maßnahmen keineswegs umsonst sind. Ja, es mag sich nicht immer finanziell lohnen und die Werbemaßnahmen nicht direkt einen finanziellen Nutzen generieren. Aber: langfristig zahlen sich die Ausgaben, vor allem in hochwertigen Content, aus. Einmal geschaffener Content besteht für immer und wird mit der Zeit nicht weniger aktuell. Hochwertiger Content bindet Nutzer, schafft Traffic für die eigene Seite und erhöht die Aufmerksamkeit für den eigenen Webauftritt.

RSS
RSS-Feeds sind sehr nützlich, um stets am Puls der Zeit zu bleiben. Mit einem entsprechenden Reader (RSS-Reader) können ganz einfach die täglichen Neuigkeiten abonniert werden. Die Quellen sind dabei beliebig. Ob Blogs, Online-Magazine oder Nachrichtenseiten. Mit RSS-Feeds erhält man einen kompakten Überblick zu den wichtigsten Schlagzeilen des Tages. Diese werden in Kurzform präsentiert und sind mit einem Link zum entsprechenden Originaltext verlinkt, der bei Bedarf geöffnet werden kann.

SEA – Search Engine Advertising
Die Suchmaschinenwerbung (SEA) ist, neben der Suchmaschinenoptimierung (SEO), zentrales Arbeitsfeld im Suchmaschinenmarketing (SEM). Hier handelt es sich vor allem um die bezahlten Kampagnen innerhalb der Google-Suche. Neben der organischen Suche tauchen gleichzeitig bezahlte Anzeigen in der Ergebnissuche auf. Diese können mittels Google AdWords dort platziert werden. SEA ist vor allem dazu gut, um kurzfristig Traffic auf der eigenen Seite zu erzeugen. Allerdings ist dies keine nachhaltige Vorgehensweise und kann je nach benutzten Keywords schnell teuer werden.

SEM – Search Engine Marketing
Das Suchmaschinenmarketing (SEM) gliedert sich in zwei Kernbereiche: Suchmaschinenwerbung (SEA) und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Beide Bereiche kommen in der Praxis gleichsam zur Geltung und ergänzen sich innerhalb von Kampagnen. Je nach Art des Produktes oder der Dienstleistung, können Maßnahmen aus beiden Bereichen zum Erfolg führen. Das ist jedoch immer vom jeweiligen Einzelfall abhängig.

SEO – Search Engine Optimization
Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist, neben der Suchmaschinenwerbung (SEA), der zweite Kernbereich innerhalb des Suchmaschinenmarketing (SEM). Mittels SEO-Maßnahmen wird der Rang der eigenen Webseite innerhalb der Google-Suche erhöht. Je besser die Optimierung, desto besser ist die Platzierung einer Webseite bei der Google-Suche. Anders als bei SEA-Maßnahmen, handelt es sich bei SEO-Maßnahmen um eine langfristige Investition. Die Platzierung einer Webseite wird in der organischen Suche kontinuierlich erhöht und dauerhaft gesichert.

SEO ist ein Fachgebiet und Arbeitsschwerpunkt von Seo Consys. Daher haben wir diesem Thema eine eigene Kategorie gewidmet. Ausführliche Informationen finden sich hier.

Shitstorm
Ein Shitstorm (auch “Empörungswelle“) kommt vor allem auf den Plattformen der Sozialen Medien vor. Sehr schnell kann die Stimmung der User umschlagen und eine Protestwelle auslösen. In der Folge kommt es zu massenhaften Beleidigungen und Beschimpfungen. Die Auslöser sind dabei häufig simpel. Die aufkommende Kritik bezieht sich meist auf einen bestimmten Post, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Ein Shitstorm ist keinesfalls zu unterschätzen. Er kann das Image von Unternehmen oder Marken massiv schädigen. Im Falle eines Shitstorm hilft nur eine kluge Krisen-PR, denn man kann dem nur begrenzt entgegen wirken.

Social Media
Unter den sperrigen Begriff der Sozialen Medien fallen zu aller erst einmal alle digitalen Medien und Technologien, die es Usern ermöglichen, untereinander zu kommunizieren. Gleichzeitig geht damit auch ein Informationsaustausch einher. Die bekanntesten Social Media Plattformen sind beispielsweise Facebook, Twitter, Youtube, Instagram, Xing oder auch jegliche Blogs. Zwar dienen all diese Plattformen vorrangig zum Austausch von Informationen und Inhalten, haben aber unterschiedliche Funktionsweisen und verfolgen unterschiedliche Zwecke.

Storytelling
Das Storytelling ist innerhalb des Content-Marketings ein wirkungsvolles und beliebtes Element. Das Erzählen von Geschichten hat eine lange Tradition. Mit dem digitalen Zeitalter ist es wieder in den Vordergrund gerückt und erlebt eine Renaissance. Hier rückt ein Produkt oder eine Dienstleistung zu Gunsten einer guten Geschichte in den Hintergrund. Hierbei wird versucht, die User auf der emotionalen Ebene zu erreichen und so zu einem Kauf zu bewegen. Das Storytelling kann auch interaktive Elemente haben und User mit in die Geschichte einbeziehen.

Targeting
Das Targeting spricht eine Zielgruppe direkt mit den passenden Informationen (bzw. Werbung) an. Zielgruppen werden vorher mittels Persona definiert und festgelegt. Tageting sorgt also dafür, dass die passende Werbung (z.B. Bannerwerbung) für die entsprechende Zielgruppe am richtigen Ort gezeigt wird. Formen von Targeting sind beispielsweise: kontextbasiertes Targeting, soziodemografisches Targeting, Geo-Targeting und behavioral Targeting.

Traffic
Mit Traffic sind hier die Besucherzahlen einer Webseite gemeint. Also wie viele User auf welche Unterseiten zugreifen. Stetiges Ziel im Online-Marketing ist es, die Zugriffszahlen kontinuierlich zu erhöhen. Dadurch steigert sich letztendlich auch die Zahl potentieller (Neu-) Kunden und Verkäufe. Vor allem mit hochwertigem Content-Marketing gelingt dies in nachhaltiger Form.

Virales Marketing
Viralität ist im Online-Marketing eine Art Adelung der eigenen Kreativität. Wenn eine Kampagne einen regelrechten Hype auslöst und enorme Medienaufmerksamkeit erreicht, weit über die Grenzen der eigentlichen Zielgruppe hinaus, dann spricht man von viralem Marketing. User kommentieren und teilen den Inhalt massenhaft. Gekrönt wird das Ganze, indem dann auch die klassischen Medien darüber berichten.

Whitepaper
Whitepapers bieten Nutzern einer Webseite einen hohen Mehrwert. Sie enthalten ausführliche Informationen über Produkte und Dienstleistungen, die weit über die gewöhnlichen Darstellungen und Beschreibungen auf einer Webseite gehen. Dabei haben Whitepaper eine hohe Qualität und bieten fachliche Informationen an. Meist können diese nach einer Registrierung kostenlos heruntergeladen werden. Das bietet für beide Seiten eine win-win-Situation. Der Website-Betreiber sammelt Daten über die Nutzer und die User erhalten im Gegenzug wertvolle und weitergehende Informationen über bestimmte Produkte und Dienstleistungen.